Kai Wüstermann – 1:220

Deutschlandpremiere

Die schleswig-holsteinische Marsch ist weit, sehr weit, häufig sogar unendlich weit. Dort kann man montags schon sehen, wer sonntags zu Besuch kommt. Viel gibt es nicht: Wiese, schiefe Bäume, Entwässerungsgräben.
Diese Atmosphäre fängt die Spur-Z-Anlage „Marschland“ ein. Trotz der äußerst geringen Tiefe von 35 cm kann man bis zum Horizont sehen. Ein Leuchtturm und die Häuser der Warften bilden den Abschluss, während die Eisenbahn im Vordergrund fährt.
Obwohl in der Marsch gilt: „Da is ja nix.“, konnten einige komprimierte Szenen – ohne die Anlage zu überfrachten – dargestellt werden.
• Ein maßstäbliches funktionsfähiges Signal regelt den Zugverkehr. Eine Seltenheit in der Spur Z!
• Auch der digital gesteuerte Zugverkehr ist in diesem Maßstab etwas Besonderes.
• Ein windschiefer Baum wurde extra für die Anlage gebaut.
• 300 handbemalte Gänse in angepassten Größen fressen die Wiesen kahl.
• Ornithologen mit Fernglas und Spektiv beobachten, dass ein Fuchs eine Gans stehlen möchte.
• Ein Angler im Boot versucht sein Glück im Schilf.
• Ein Selbstbau-Reeternter ist bis zur nächsten Saison in der Nähe abgestellt.
• Selbst die Windrichtung wurde beim Bau der Entwässerungsgräben berücksichtigt.
Die Stimmung der Marsch wird akustisch unterstützt.