Hubert Wetekamp / Georg Wolter – 1:45

Anfang der 1980er Jahre baute Otto O. Kurbjuweit (OOK) aufgrund eines eigenen Aufmaßes das Gebäude des Haltepunktes „KAISERWEG“ der Südharz Eisenbahn und platzierte es auf zwei Modulen.

Diese beiden Module bildeten zusammen mit vier weiteren (2x Bauhof von Holger Jeworowski aus Kiel, 2x Güntersberge von Axel Hartig aus Unna) 1986 das erste 0m-Modularrangement, das in Deutschland aufgebaut wurde. Der erste öffentliche Auftritt erfolgte im Juli 1986 anlässlich 20 Jahre Deutscher Eisenbahn Verein im Lokschuppen Asendorf, dort war dann noch ein kurzes drittes Modul am Kaiserweg angedockt.

Für die Meter Spur Schau 2024 hatten wir uns das Thema „0m Modular in Deutschland historisch 1986 – 1990“ gewählt und neben vielen anderen originalen historischen Modulen auch das Arrangement von April 1986 zusammenbekommen, jedoch fehlte die Modulgruppe Kaiserweg.

Daher haben wir uns entschlossen, diese Modulgruppe neu zu erstellen.

Im Gegensatz zum Gebäude aus den 1980ern wurde hier das Gebäude komplett wie das Vorbild aus Holz gebaut und die Module auch landschaftlich gestaltet.

Neben einer korrekten preußischen Kleinbahnweiche mit Unterlagplatten unter den Zungen und dem Herzstück gibt es den korrekten Weichenstellbock, den Kilometerstein, den speziell angefertigten Solitärbau, der auf den Bildern aus den 1960ern zu sehen ist wurde natürlich auch die Rampe gestaltet und auch die Gleissperre installiert.

Im Jahre 2025 wurden die beiden Kernmodule um ein kurzes Modul – wie seinerzeit von OOK auch – ergänzt, der die beim Vorbild getrennten Übergänge des Kaiserweges (heute ein Wanderweg) und der Staatstrasse zusammenfasst.

Zusätzlich wurden diese drei Module an drei Seiten mit einem Hintergrund versehen, eine Beleuchtung installiert und diese von oben abgedeckt.

Weiterhin wurden an beiden Ende Fiddle Yards angeschlossen, mit denen dann der korrekte Fahrbetrieb aus beiden Richtungen dargestellt werden kann.

Eingesetzt werden Fahrzeuge der Südharz Eisenbahn sowie anderer Harzbahnen. Einzelne Fremdfahrzeuge ersetzen derzeit noch nicht vorhandene Fahrzeuge.